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Berner Zeitung (Stephan Künzi) macht sich erneut zum Komplizen von KriminellenVorgeschichte: |
![]() | Künzis bevorzugte Informationsquelle scheinen anonyme Briefe oder Faxe zu sein. Erneut erhielt er, wie er einräumt, vor ein paar Tagen ein "dickes Kouvert" - und sogleich macht er sich an die Arbeit, die anonymen Absender zufrieden zu stellen. Während nämlich das Europäische Parlament Massnahmen gegen die Machenschaften der Adressbuchbetrüger-Mafia berät, während Kammern für Industrie, Handel und Handwerk vor den Praktiken solcher Firmen warnen, die Niehenke mit Prozessen überziehen (wie z. B. aktuell im Falle der GfW, die gegen ihn klagt), macht sich Künzi von der Berner Zeitung erneut zu einer Art Fürsprecher und Erfüllungsgehilfen, wenn nicht gar zum Komplizen. |
Man fragt sich, was der weiter unten im Einzelnen kommentierte verworrene Artikel dieses Redakteurs der Berner Zeitung dem Leser eigentlich mitteilen will. Heißt seine Botschaft: "Große Sauerei: Niehenke zeichnet verantwortlich für die Aufklärung der Verbraucher über Adressbuchbetrug!"? - Will er ihn dieser "Schandtat" bezichtigen ? Falls nicht: Welche Absicht steckt dann hinter diesem Artikel ?
Wie dumm für seine offensichtlichen Absichten, dass ausgerechnet in diesen Tagen die Geschichte mit der Razzia gegen bekannte Größen dieser Adressbuchbetrüger-Mafia durch die Medien gegangen ist (auch in der Berner Zeitung gab es einen Bericht dazu, siehe Polizei ermittelt gegen die Adressbuch-Mafia - man beachte die Wortwahl ...). So kann Künzi jetzt die Mafiosi schlecht als ehrenwerte Geschäftsleute hinstellen, die von dem bösen Querulanten Niehenke zu Unrecht an den Pranger gestellt werden. Das würde Künzi, so hat es den Anschein, nämlich am liebsten tun. Aber, wie gesagt, das geht jetzt schlecht.
Es ist mehr als auffällig, dass Stephan Künzi nicht etwa die Kriminellen bei seiner Berichterstattung im Visier hat. Im Gegenteil: Ganz in ihrem Sinne listet er, brav zuarbeitend, vermeintliche Anhaltspunkte auf, die Dr. Niehenkes Verantwortlichkeit für die Verbraucherschutz-Seite belegen sollen (ein Vorwurf, gegen den Niehenke sich vor Gericht vehement wehrt). Wie schon in seinem ersten unsäglichen Artikel versucht er auch in diesem Fall, die kriminellen Machenschaften, deren Opfer Niehenke wird, klein zu reden und zu bagatellisieren, denn sein Gegner sind nicht diese Kriminellen: Sein Gegner ist dieser Querulant, der es wagt, nackt durch die Gegend zu laufen. - Aber warum?
Seine Überschriften machen erneut deutlich, was ihn umtreibt. Ohne jeden sachlichen Bezug zu diesen Vorgängen heißt seine überschrift: "Der Nackte und die Mafia." Wird Niehenke etwa deshalb von dieser Adressbuchbetrüger-Mafia mit kriminellen Methoden wie Rufmordkampagnen verfolgt, weil er FKK-Aktivist ist? Künzi muss sich doch fragen lassen, welcher Zusammenhang zwischen Niehenkes bürgerrechtlichem Engagement für das Recht auf Freiheit von Bekleidungskonventionen und diesem hässlichen Themenkomplex besteht.
Und die Berner Zeitung spielt dieses Schmierenstück mit, obwohl sie mehrfach von den Verantwortlichen für diese Verbraucherschutzseiten per Email ausführlich über die wahren Zusammenhänge informiert wurde.
Na, ja, ist ja auch ein Kollege ...
Der Text dieses verworrenen Artikels |
Kommentar/Richtigstellung der Redaktion |
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Zuerst machte er Schlagzeilen, weil er nackt durch die Gegend wanderte. Dann zerrte ein anonymes Flugblatt eine alte Verfehlung ans Tageslicht, um derentwillen er einen Stralbefehl über 7500 Euro kassiert hatte. Nun streuen Unbekannte weitere Unterlagen zu, GerichtshändeIn, in denen es im weitesten Sinn um seinen Kampf gegen «Machtmissbrauch in Justiz, Wirtschaft und Medien» geht: Peter Niehenke, der in Affoltem mittlerweile gut bekannte Gast aus Deutschland, steht erneut im Rampenlicht. Ob die Mafia, wie sein Umfeld unlängst klagte, erneut zugeschlagen hat? |
Halten wir fest: Künzi bekommt (erneut) anonym Material zugeschickt. Es handelt sich um gegen Niehenke ergangene Urteile. Es geht um Prozesse, die Firmen angestrengt haben, die sich dagegen wehren, dass über ihre Geschäftspraktiken im Internet kritisch berichtet wird. Künzi könnte sich fragen, warum das Material ihm eigentlich anonym zugeschickt wird. Es ist doch nicht strafbar, einem Journalisten Urteile deutscher Gerichte zukommen zu lassen, denn es handelte sich doch um öffentliche Prozesse. Warum also stehen die Absender nicht zu ihrem Tun? Warum wollen sie nicht erkannt werden? Das wäre eine in unseren Augen für einen Journalisten, dem es um die Wahrheit geht, wahrlich nahe liegende Frage. Diese Frage könnte nämlich ein Licht auf die Motive der Absender werfen (jedenfalls, wenn man in der Lage und gewillt ist, Zwei und Zwei zusammen zu zählen). Doch was macht Künzi? Offenbar wittert er einfach eine Chance. Es ist ihm offenbar gleichgültig, was die Absender für Ziele verfolgen und ob sie ihn instrumentalisieren. Obwohl er mittlerweile im Einzelnen weiß, dass es diesen anonymen Rufmördern darum geht, Niehenke fertig zu machen, wie es halt Mafia-Art ist, wenn jemand ihre Geschäfte stört, lässt er sich willig von diesen Leuten einspannen. Warum tut er das? Welche bedeutsame Nachricht ist es wert, auch um diesen Preis verbreitet zu werden? - Welchen Informationswert hat sein Artikel für die Leser der BZ? |
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Affoltern, die Mafia und das Wassermann-Sternzeichen Neues über den nackt wandernden Gast |
Was Künzi umtreibt, ist gar zu offensichtlich. Die Tatsache, dass Niehenke auch als FKK-Aktivist international bekannt geworden ist, hat mit dem Thema, um dass es in Künzis Artikel doch vorgeblich gehen soll, eigentlich absolut nichts zu tun. Doch Künzi, geradezu hypnotisiert von diesem Thema, kann nichts Anderes sehen. Wie anders wäre es zu erklären, dass er als Überschrift über einen Artikel, in dem es um die Frage geht, ob Niehenke für bestimmte Verbraucherschutz-Seiten im Netz verantwortlich sei oder nicht, schreibt: "Neues über den nackt wandernden Gast." Gab es etwa irgendwelche neuen "Naktionen" von Niehenke? Wurde ein Jahrestag der von ihm initiierten Bürgerrechtsbewegung gefeiert ? Nimmt er Bezug auf das absurde neue Gesetz des Kantons Appenzell (diesem Kanton, in dem er, von seiner Haltung und seinem Wesen her, eigentlich geboren sein müsste) ? - Nein! Nichts dergleichen! Anlass für seine Berichterstattung sind anonym zugesandte Dokumente, bei denen es um die Frage geht, ob Niehenke der Verantwortliche für bestimmte Verbraucherschutz-Seiten im Internet ist ... |
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Langsam wird in Umrissen kIar, inwieweit der Arm der Mafia bis tief ins Emmental hinein reicht. Ziemlich genau vier Monate ist es her, seit in Affoltern ein anonymes Flugblatt aufgetaucht ist und Peter Niehenke, im Dorf als nackt wandernder Gast bekannt, in Misskredit zu bringen versuchte. Die BZ fragte damals bei ihm persörilich nach und erfuhr, dass er in seiner deutschen Heimat tatsächlich, wenn auch in seinen Augen zu Unrecht, gebüßt worden sei. Sein Umfeld doppelte nach, bezeichnete das Flugblatt flugs als Werk der Mafia, die Niehenke wegen seiner vielfaltigen, ihr lukratives Geschäft störenden Aktivitäten mundtot machen wolle. Tage später entlud sich der Zorn auch über der BZ: Indem sie über das Flugblatt geschrieben habe, sei sie «zum Handlanger und Erfüllungsgehilfen der Mafia» geworden, hieß es in einer Mail. |
Nein: Nicht, weil Stephan Künzi über das Flugblatt berichtet hat, machte er sich zum Handlanger, sondern wie Stephan Künzi über das Flugblatt berichtet hat, machte ihn zum Handlanger und Erfüllungsgehilfen. Die Skrupellosigkeit, mit der er billigend in Kauf nahm, durch seinen Artikel die Ziele der kriminellen Flugblatt-Verfasser nicht nur tatkräftig zu unterstützen, sondern durch die Art seiner Berichterstattung geradezu umzusetzen, hat mit seriösem Journalismus nichts mehr gemein. Den Kriminellen ging es um Rufmord, und man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass das Künzi gerade recht zu sein scheint. Es ist wahrlich nichts dagegen einzuwenden, über einen Menschen, der in der Öffentlichkeit steht, auch Tatsachen zu berichten, die ein kritisches Licht auf ihn werfen oder zu werfen scheinen. Aber sich dazu ohne einen aktuellen journalistisch nachvollziehbaren Anlass einfach von Kriminellen instrumentalisieren zu lassen, wissend, welche Ziele sie verfolgen, das ist unterstes journalistisches Niveau. Und die Art und Weise, wie die kriminellen Motive der Flugblatt-Verfasser von Künzi bagatellisiert werden, weil sonst der rufmörderische Effekt der Berichterstattung geschmälert würde, ist abstoßend und in den Augen unserer Redaktion zutiefst verachtenswert. |
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Nun hat die Mafia also wieder zugeschlagen. Denn wieder hat ein Unbekannter Informationen zu Gerichtshändeln in Deutschland verbreitet, in die der zu Gast in Affoltern Weilende verwickelt gewesen ist. Doch anders als vor vier Monaten geht es diesmal nicht um persönliche Verfehlungen, sondern um sein Wirken im Kampf gegen «Machtmissbrauch iu Justiz, Wirtschaft und Medien», wie es die Mail von damals formuliert. Thema sind die Betrügereien rund um Adressbücher, in denen ein Eintrag nur auf den ersten Blick gratis, auf den zweiten Blick dagegen sehr wohl kostenpflichtig ist. In diesem Geschäft würden Millionen verdient, stand in einem Artikel, der - Zufall oder nicht - nur Tage vor dem neuerlichen Hinweisen aus dem Untergrund durch die Medien gegangen war und von Polizeirazzien gegen verdächtige Unternehmen berichtete. |
Halten wir fest: Künzi weiß also, dass Schweizer Behörden die Geschäftspraktiken in der "Szene" der Adressbuchverlage zumindest teilweise als kriminell einstufen. er weiß zudem, dass Niehenke von den Kriminellen Flugblatt-Autoren wegen der Berichterstattung über diese Geschäftspraktiken (die ihm "angelastet"/zugeschrieben wird) zur Zielscheibe von Rufmordkampagnen und anderen Pressalien wird. Und was tut er? ---> |
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Gestritten wurde in Deutschland zum Beispiel darüber, inwieweit Niehenke ein Geflecht von Internetseiten lenkt, dass diverse Firmen in aller öffentlichkeit genau solcher Adress-Tricksereien bezichtigt. Während Niehenke stets betonte, dass sich die zum Teil auf den südpazifischen Vanuatu-Inseln registrierten Domänen seinem Einfluss entzögen, wollten seine Kontrahehten nachweisen, dass letztlich er selber die Sache steuere. |
---> Gemeinsam mit den Kriminellen beteiligt er sich an der " Jagd" und beschäftigt sich, jetzt ganz "investigativer Journalist" wie seine großen Journalisten-Kolleginnen und -Kollegen, mit der Frage: "Gibt es da nicht vielleicht Indizien, die belegen oder zumindest doch nahe legen, dass Niehenke tatsächlich für diese Seiten verantwortlich ist?" Merkt er denn gar nicht, wie erbärmlich sein ver(w)irrtes Tun wirkt ? |
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Schwergewichtig drehte sich die Diskussion um einen «Dr. Michael Aschenbach» aus Solothurn und eine «Frau Ines Wassermann» aus New York. Zu ihm hielten die Kontrahenten fest, ein Mann solchen Namens sei in der Schweiz nicht gemeldet, dafür wohne an der genannten Adresse ein Kollege von Niehenke. Die zwei seien miteinander geschäftlich über die Astrologiezentren Affoltern und Freiburg im Breisgau verbunden - echt astrologisch lesen sich ein paar Zeilen weiter vorne schon die Gedanken zu ihr: Der Name Wassermann sei insofern erklärbar, als Niehenke dem am 2l.Januar beginnenden Sternzeichen Wassermann eine besondere Bedeutung zumesse. Der 21. Januar sei zudem der kalendarische Namenstag von Ines und angebliche Geburtstag dieser ebenfalls nicht identifizierbaren Person. |
Und dann betet er auch noch nach, was von den Prozessgegnern Niehenkes an Spekulationen aufgetischt wird, um Niehenkes Verantwortlichkeit für die Seiten zu belegen. Abgesehen von der Frage, wie der BZ-Leser dieses wirre unzusammenhängende Zeugs überhaupt verstehen soll, stellt sich die viel bedeutsamere Frage, was Künzi denn damit sagen will. Es sieht aus, wie wenn auch er Niehenke "verdächtigen" würde, der wahre Verantwortliche für diese Verbraucherschutz-Seiten zu sein, auf denen Geschäftspraktiken angeprangert werden, die zu einem Teil auch von Schweizer Behörden als kriminell eingestuft werden. Welch ein schwerer Verdacht ! "Niehenke läuft also nicht nur nackt durch die Gegend, er erdreistet sich zudem, kriminelle Machenschaften öffentlich anzuprangern!" Ist das die Botschaft Künzis? |
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Der Richterin am Oberlandesgencht in Köln schien dies schlüssig zu sein. Zumal weitere Argumente gegen die Echtheit der zwei Personen sprachen, jenes etwa, dass Aschenbachs Geburtsdatum - 5.9.1949 - jenem von Niehenke - 9.5.1949 - verblüffend ähnele, oder jenes, dass Niehenke auf das Geld zugreifen könne, das auf dem virtuellen, scheints Wassermann gehörenden Paypal-Konto liege. Kurz: Sie verbot Niehenke, die Kontrahenten auf den zum Geflecht gehörenden Domänen als Betrüger zu bezeichnen. Vorläufig - denn der Unterlegene strengt nun seinerseits ein Verfahren an, das die Sache definitiv klären soll: Nicht mehr nur, wie er betont, anhand der bisherigen Indizien, sondern anhand von Beweisen. |
Und weiter geht es mit der Kolportation von vermeintlichen Indizien, die zeigen sollen, dass Niehenke der Verantwortliche für diese schlimmen Seiten ist: Verbraucherschutz! "Verbraucherschützer, eine ganz gefährliche Gattung Mensch!" - Oder was meint er sonst ... ? |
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Der «lange, dunkle Arm der Mafia» habe «unser schönes Dorf Affoltern» erreicht, klagte die Mail vor vier Monaten. Wahrscheinlich wird dieser BZ-Artikel solchen Machenschaften erneut Vorschub leisten. Fortsetzung folgt ... |
Es steht in der Tat zu befürchten, dass es noch Fortsetzungen gibt. Dafür spricht schon Künzis Obsession und sein unverkennbares Bedürfnis, Niehenke, wo immer möglich, ans Bein zu pinkeln - so erbärmlich das auch wirken mag ... |
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